Links, zwo, drei, vier (KW7)

Neueröffnung des Wahlbistros in Bern, Integration der Medienrezipienten in Berichterstattung, Bürgerbegehren zunehmend online organisiert und ein kritischer Blick auf das Geschäftsmodell Google: Mehr Informationen liefert die Linkliste.

Ein kritischer Blick auf Google

Der Suchmaschinenriese zieht mit jedem neuen Dienst auch mehr Groll auf sich, behauptet dradio.de. Gerade Street View wird von Datenschützern äußerst kritisch beäugt, nun folgt mit dem neuen Dienst Buzz der nächste Datenstreich. Dradio.de nimmt Googles Geschäftsmodell unter die Lupe.


Bern eröffnet Wahlbistro neu

Mit dem Ziel, die Interaktion politisch interessierter Bürger zu verbessern, geht das virtuelle Diskussionsforum erneut online. Kommunikationsspezialist Mark Balsiger erläutert die Chancen und Grenzen der modernen politischen Kommunikation. Das Forum zeichnet sich vor allem durch eine telefonische Verifikation der User ab, die eine harmonische Diskussionskultur gewährleisten soll. Das Wahlbistro war bereits im Herbst 2008 als Pilotprojekt geöffnet.

Wenn Leser zu Berichterstattern werden..

Über die Möglichkeiten der Kooperation zwischen Lesern und Redaktionen interviewte focus.de den prominenten US-Blogger und Journalistik-Professor Jay Rosen. Besonders hervorzuheben sei dabei das neue Selbstverständnis der Medien, das wiederum neue Möglichkeiten der Interaktion mit der Öffentlichkeit fordere, so Rosen. Beispielhaft sei dabei das Engagement der US-amerikanischen "Huffington Post".

Mehr Technokratie wagen

Anlässlich des 26. Chaos Computer Kongresses diskutierten Experten unter anderem über die digitalen Verbesserungsmöglichkeiten der Demokratie. Mit einem "basisdemokratischen System" liebäugelt auch die Piratenpartei und richtete ein "Liquid feedback" ein. Ziel der "Liquid Democracy" sei es vor allem, repräsentative und direkte Formen der Demokratie zu verbinden.

Städte gehen mit digitaler Demokratie ins Netz

Eine Reihe von Bürgerbegehren, beispielsweise für Erhalt und Sanierung des Schauspielhauses in Köln oder das Hamburger Bürgerbegehren gegen Baumfällungen am Isebekkanal, finden zunehmend Wege ins Netz. Mittels Facebook, Twitter & Co. wolle man die Bürger an der "Kommunikationswurzel" treffen und schneller für sich gewinnen.

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