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26. November 2009 - 15:57Bundesregierung bleibt überwiegend offline
Die bisherigen Auftritte von Politikern und Ministerien in der digitalen Welt dienten nur Imagegründen, in Wirklichkeit sei deren "Netzwirtschaft" eher mangelhaft, so handelsblatt.com. Die Bundesregierung nähere sich der IT-Branche bisher nur mit einem "Trial-and-Error-Ansatz", eine neue Internetstrategie sowie eine verantwortungsvollere Einstellung zum Netz müssten her.
Soziale Netzwerke kreieren Höfische Gesellschaft 2.0
ZEIT-Redakteur Adam Soboczynski philosophiert über die Auswirkungen der Sozialen Netzwerke auf Gesellschaftsstrukturen und stellt sozialhistorische Parallelen fest, die immer auch gesellschaftliche Umwälzungen mit sich brachten. Sein Fazit: Wer heute in Sozialen Netzwerken schweigt, wird dem virtuellen "Reich der Höflinge" verwiesen, das sich inzwischen herausgebildet habe.
Schaar gegen Bankdatenabkommen
Im Interview mit fr-online.de sprach sich der Bundesdatenschutzbeauftragte Peter Schaar gegen die Weitergabe von europäischen Bankdaten an die USA aus. Weitere Gesprächsthemen waren das Arbeitnehmerrecht, Kriminalitätsbekämpfung, Googles Datensammelwut sowie Schaars persönliches "Datenschutz-Paradies".
Neuer EU-Perso soll e-Allround-Talent werden
e-Voting, e-Government, e-Business - und das alles mit nur einer Karte. Im Rahmen des internationalen Forschungsprojekts 'BioP@ss' entwickeln Experten der Halbleiterkonzerne Infineon und NXP einen EU-Personalausweis im Chipkartenformat, mit der sich beispielsweise auch Amtswege erledigen lassen. An neuen hochsicheren Kartenbetriebssystemen und einer Sicherheitssoftware arbeite man bereits, so diepresse.com.
Blogger im Einsatz für ZDF-Chefredakteur Brender
Hessens Ministerpräsident Roland Koch (CDU) will den Vertrag von ZDF-Chefredakteur Nikolaus Brender nicht verlängern. Weil sie die unabhängige Berichterstattung gefährdet sehen, starteten Blogger gemeinsam mit 'Campact' eine Eilaktion zur Rettung Brenders und der Pressefreiheit. Bislang beteiligten sich bereits 32.183 Unterstützer.
Friedensnobelpreis für das Internet
Die italienische Ausgabe des Technikmagazins 'Wired' schlägt das Internet für den Friedensnobelpreis vor. Begründet sei das durch die "nicht zu unterschätzende internationale Friedenskraft", berichtet auch die Zeit. Das Netz solle laut Wired-Chefredakteur Luna als "massentaugliche Waffe gegen Hass und Konflikte" ausgezeichnet werden.
Stephanie Torge |
Stephanie Torge (24), studierte Germanistin und Kunsthistorikerin, ist freie Mitarbeiterin in der Redaktion von politik-digital.de.
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