Links, zwo, drei, vier (KW 44)

Kaspersky fordert Internet-Pässe, Soziale Netzwerke "verändern das Gehirn" und Politikerverdrossenheit: Neues aus der Netzwelt in den aktuellen Linktipps.

 

"Daten bei Facebook und Xing nicht sicher"

Nachdem erst kürzlich ein erheblicher Datenklau beim SchülerVZ bekannt wurde, sprach meedia.de mit dem ehemaligen Springer-Web-Experten Peter Schink über die Sicherheit der Daten in anderen sozialen Netzwerken. Facebook und Xing gehen da in Sachen Datenschutzkritik nicht leer aus.


Kaspersky fordert Internet-Pässe

Eugene Kaspersky, Gründer der gleichnamigen Sicherheitsfirma, fordert in einem Interview mit ZDNet Asia „Internet-Pässe, eine eigene Internet-Polizei und international gültige Abkommen". Das ursprünglich für Militärs und Wissenschaft entwickelte Internet der Öffentlichkeit bereitzustellen, halte er sogar für einen Fehler.

„Politik- oder Politikerverdrossenheit"?

Ob schlechte Wahlbeteiligung auf Politikverdrossenheit zurückzuführen ist, wurde besonders bei der vergangen Bundestagswahl ausgiebig thematisiert. Einer Analyse politischer Partizipationsmöglichkeiten widmete sich die Gießener Zeitung und sieht Wahlabstinenz eher mit Missmut gegenüber Berufspolitikern begründet.

„Soziale Netzwerke verändern das Gehirn"

Zu diesem Ergebnis kommt die britische Hirnforscherin Susan Greenfield, so futurezone. Soziale Netzwerke und diverse Computerspiele würden die „Aufmerksamkeitsspanne von Kindern reduzieren". Im Interview appelliert sie an die Eltern, mehr mit ihren Kindern über die Kommunikation und Gefahren im Internet zu sprechen.

Das Global Village als modernes Sozialmodell

Heutige Lebensumstände treiben uns immer mehr in die virtuelle Welt. Soziale Isolation projeziert sich so oft auf die Aktivität in Communities und sozialen Netzwerken im Internet. Eine Gefahr für die Demokratie und politische Partizipation, findert der Tagesspiegel. Eine freie Gesellschaft brauche Werte und Gemeinschaft, so der O-Ton, um „Deutschland gestärkt aus der Krise zu führen".


130 Stunden Marathonvortrag zum Thema Demokratie

Mit diesem Vorhaben will der 25-jährige Jurastudent Erol T. Muzawazi aus Simbabwe den bisherigen Vortragsweltrekord brechen. Er wolle „Konzepte und Modelle der Demokratie" analysieren und eine „Welt der Toleranz" fördern. Für geduldige Zuhörer wird der Vortrag ab dem 9. Dezember 2009 live im Web übertragen.

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