Links, zwo, drei, vier (KW 22)

Microsoft beteiligt sich an E-Government, Ilse Aigner löscht Facebook-Profil (während das soziale Netzwerk weiter mit Vorwürfen konfrontiert wird) und Apple-Chef Steve Jobs spricht sich gegen eine Bloggernation aus: Die Linkliste hat weitere Infos.

 

 

US-Akademie kürt die besten Web-Errungenschaften

Einen „Internet-Oscar" vergab die Academy of the Digital Arts and Sciences unter anderem an Wikipedia, Youtube, Twitter und Facebook – sie gehören laut Auszeichnung zur Kategorie der wichtigsten digitalen Errungenschaften der vergangenen zehn Jahre. Spiegel Online hat sich gefragt, warum der iPod, DSL oder die Erfindung der Flatrate fehlen.

Aufruf zum Massen-Facebook-Boykott

Eine Online-Initiative ruft nun zur Massen-Accountlöschung im Facebook auf, um das Misstrauen gegenüber der Datenschutzbestimmungen des sozialen Netzwerks zu demonstrieren. Bisher beteiligen sich etwa 36000 User (Stand 03.06.2010) an der Aktion. Auch U.S.-Politiker wollen Facebook nun zur Rede stellen, wie heise.de berichtet.

E-Government-Offensive mit Microsoft

In Österreich versucht sich Microsoft an einem „E-Government-Zusatz" für den Internet-Explorer, der nun auch der Bundesregierung schmackhaft gemacht werden soll. Über eine kostenlose Menüleiste soll dem User künftig eine komfortabler Zugriff auf elektronische Amtswege und Formulare möglich sein. Die Idee unterstütze die im Bundeskanzleramt angesiedelte Plattform „Digitales Österreich", die Finanzierung übernahm Microsoft selbst, wie futurezone berichtet.

Ilse Aigner löscht Facebook-Profil

Bundesverbraucherministerin Ilse Aigner wird nun ihr Facebook-Profil wie angedroht  löschen, berichtet Netzpolitik.org. Kurz zuvor hatte sie sich mit Vertretern von Facebook zu einem Gespräch zusammengefunden. Wieso Aigners Konsequenz aber eigentlich nicht viel ausmacht, kommentiert Thomas Knüwer in seinem Blog ‘Indiskretion Ehrensache’.

Will keine Bloggernation: Steve Jobs

Im Rahmen der vom Wall Street Journal ausgerichteten Konferenz ‘D: All Things Digital’ kamen Chefs einflussreicher Internetfirmen nach Kalifornien, darunter auch Apple-Chef Jobs.  Dieser sprach unter anderem über die Konkurrenz zu Google und Microsoft und sich gegen eine Bloggernation aus. Mehr als je zuvor brauche man redaktionelle Kontrolle, zitiert ihn sueddeutsche.de.

Das „große Löschen" beim WDR

Laut
den Bestimmungen des 12. Rundfunkänderungsgesetzes,
welches bereits 2008 beschlossen wurde, müssen rund 80 Prozent der
Internetbeiträge von den Servern des ARD gelöscht werden. Online
bleiben dürften lediglich bildungsbezogene Inhalte oder Magazine,
Dokumentationen oder Reportagen, heißt es auf heise.de.

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