Links, zwo, drei, vier – KW 09

Unbegrenztes Internet? Einmischung der Politik könnte dies bald beenden; Wahl-O-Mat zu den Landtagswahlen in Baden Württemberg und Rheinland-Pfalz; Guttbye! Diese Woche nun wirklich – Dies und mehr in der Linkliste.

 

Neue Grenzen für das Internet?
Bedarf es nun auch einer Internetverfassung in Deutschland? Dieser Frage geht Jutta Heeß in ihrem Artikel für die Kulturzeit auf 3sat.de nach. Grenzen und Internet passen eigentlich nicht zusammen. Vor diesem Hintergrund werden zwei Aspekte genauer beleuchtet: der Umgang mit dem Urheberrecht und die Transparenz politischer Prozesse.

Kontrolle des Netzes
Pia Grund-Ludwig meint auf dradio.de, dass Regierungen sich zunehmend in die Gestaltung des weltweiten Datennetzes einmischen. Diese Problematik wurde in Frankfurt auf einer INET-Konferenz diskutiert. Grund-Ludwig spricht dazu mit Kennern der Thematik. So sehe z. B. Andy Müller-Maguhn vom Chaos Comupter Club Nachholbedarf in Sachen Demokratie durch Vernetzung nicht nur in autoritären Staaten, sondern auch in Deutschland.

Gesetze für das Internet

Ex-Bundesinnenminister Thomas de Maizière sprach zum Start der CeBIT mit Spiegel Online. Darin äußert er sich zu den weiteren Maßnahmen der Koalition gegen Gefahren aus dem Netz und zu möglichen Gesetzen. Inwiefern sein Nachfolger Friedrich dieses Vorgehen weiter verfolgt, wird sich erst zeigen.

Socialnetworksecurity.org deckt auf
Die Betreiber der Plattform socialnetworksecurity.org wurden im TAZ-Interview von Ben Schwan zu ihrer Arbeit befragt. Ziel ist es, Lücken in sozialen Netzwerken aufzudecken und diese den Anbietern mitzuteilen, die unterschiedlich auf die gegebenen Hinweise reagieren. Allgemein könne in Deutschland aber von einer relativ sicheren Struktur gesprochen werden.

Internet-Demokratie
Online-Debatte auf economist.com: Evgeny Morozov und John Palfrey diskutieren das Thema “Internet Democracy” vor dem Hintergrund der Ereignisse im Nahen Osten. Das Ergebnis des Online-Votings: Das Internet ist keine demokratische Macht per se.

Wählen! Aber wen?
Die Bundeszentrale für politische Bildung hat eine Übersicht der zur Wahl stehenden Parteien in Baden-Württemberg am 27. März 2011 zusammengestellt. Auf dieser Seite wird ein Überblick gegeben. Gleichzeitig können allgemeine Informationen und das Profil der Parteien abgerufen werden.
Zusätzlich dazu bietet die BpB zur Landtagswahl den Wahl-O-Mat an.

“Guttbye”

Für Johannes Kuhn von sueddeutsche.de ist die Causa Guttenberg ein Beispiel für den unaufhaltsamen Aufstieg der Prosumenten-Kultur. Das Netz habe den Einfluss der Mainstream-Medien längst relativiert. Kuhn spricht von einer Demokratisierung der Meinungsmache. Die dezentrale, viral genannte Verbreitung eines Themas mache das Web für Politiker gefährlich.

Eine Antwort auf Links, zwo, drei, vier – KW 09

  1. Die einzige Partei die man in Netzpolitische Hinsicht noch ernst nehmen kann ist die Piratenpartei, gerade Demokratie-Theorethisch tut sich da doch in letzter Zeit eine ganze Menge:

    http://www.piratenpartei.de/node/1178/46500

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