Hacker kapern Homepage des iranischen Rundfunks

Die Situation nach den Präsidentschaftswahlen im Iran eskaliert. Auch in der digitalen Welt: Hacker griffen jetzt die Seite des iranischen Rundfunks an und legten sie lahm.

Um die oppositionellen Proteste einzudämmen, wurde die Berichterstattung von staatlicher Seite rigoros unterbunden, TV-Stationen geschlossen, die Mobilfunkkommunikation gestört und oppositionelle Internetseiten geblockt. Nun ist den Gegnern dieser Zensurmaßnahmen offenbar ein Husarenstück gelungen.

Wie der Online-Dienst Techpresident.com berichtet, sind möglicherweise Josh Koster (Chong and Koster) und seinem Team aus Washington D.C. dafür verantwortlich, dass die Seite des Rundfunks der Islamischen Republik Iran temporär nicht erreichbar war. Die Aktivisten haben für ihren Angriff offenbar die Applikation Page Reboot verwendet, die sonst gerne bei Last-Minute-Geboten auf Ebay Anwendung findet. Eingebunden in die Aktion war ein weit verzweigtes Netzwerk, das über Twitter informiert wurde.

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