Freifunker unter der Piraten-Flagge

Mit einem eigenen Freifunk-Netz will sich die Piratenpartei im Wahlkampf platzieren. Das Projekt soll jedem kostenlos Internetzugang und verschiedene Online-Dienste zur Verfügung stellen.

In den sogenannten "Piraten-Freifunk" kann sich jeder Bürger offen einwählen. Dort stehen ihm Internet, VoIP und andere Dienste kostenfrei zur Verfügung. Die Partei nutzt dabei eine eigene Software, die es ihr erlaubt, zusätzlich aktuelle Infos und Links zur Parteiarbeit einzubinden.

Um die Verbreitung des eigenen Freifunk-Netzes zu forcieren, will die Partei ihre Mitgliederstruktur nutzen. Dazu kauft sie für ihre Piraten vorprogrammierte Router oder organisiert Treffen, auf denen vorhandene Router umprogrammiert werden. Vorerst startet das Projekt in Berlin, soll allerdings auch auf andere Städte ausgeweitet werden.

Freifunk-Netze entstanden am Anfang des neuen Jahrtausends und bauen auf der W-LAN-Technologie auf. Bei der maschenartigen Vernetzung stellt jeder User seinen Router als Knotenpunkt für das gemeinsame Intranet bereit. Über spezielle Software werden Daten, Dienste und Internetzugänge jedem zur Verfügung gestellt.

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