Digitale Presseschau – KW 45

Ein Rüffel an die Piraten, das ewige Thema Facebook, böses Internet und ein Ausflug zu den Möglichkeiten des Bürgerjournalismus – die Digitale Presseschau der vergangenen Woche.

 

Unser Video der Woche

Seit letzter Woche Teil unserer Presseschau: Das „Video der Woche“. In dieser Woche zeigt „Was Facebook über Dich weiß“ in knapp zwei Minuten anschaulich, wie mit den Daten umgangen wird, die das Netzwerk von uns speichert.

Piratenpartei vergisst Gründungsprinzipien: Raubkopierer in die Parlamente!

Auf Platz eins wählten wir eine wohlmeinende Ermahnung an die Piratenpartei. Dirk von Gehlen erinnert in seinem Beitrag auf sueddeutsche.de an die Ursprünge der Freibeuter und ruft deren orginäres Thema – das Urheberrecht – wieder ins Gedächtnis.

Wie Datenschützer weltweit mit Facebook ringen

Dass nicht nur deutsche Datenschützer mit Facebooks Like-Button ein Problem haben, zeigt dieser Artikel. Außerdem zu erfahren: Wie funktioniert dieses Ding und warum sind auch Internetnutzer betroffen, die nicht bei Facebook angemeldet sind?

Warum der Staat das freie Netz hasst und Facebook liebt

Mit dem Staatstrojaner und dem staatlichen Zielkonflikt von innerer Sicherheit und Datenschutz beschäftigt sich Gunnar Sohn. Staatlicher Datenschutz sei “kein probates Mittel für den Bürger, um seine informationelle Selbstbestimmung durchzusetzen”, so der Autor auf The European.

Der Verfassungsrichter und das „böse“ Internet

In großen Teilen der Netzöffentlichkeit vielleicht der Aufreger der Woche: Andreas Voßkuhle, Präsident des Bundesverfassungsgerichts, bezeichnet die Nutzung von Facebook als “risikogeneigte Tätigkeit”. Sebastian Matthes stellt auf wiwo.de in Frage, ob nachweislich netzferne Personen netzpolitische Entscheidungen treffen sollten. Interessant sind auch die Kommentare auf Matthes‘ Artikel.

Wie Bürgerjournalismus Medien und Demokratie verändert

Über die Bedeutung des Bürgerjournalismus in einem zunehmend globalisierten und monopolisierten Mediensystem schreibt Layla Revis auf mashable.com. Anhand verschiedener Beispiele veranschaulicht die Autorin, wie alternativer Journalismus ein bereicherndes Gegengewicht zu den etablierten Medien bilden kann.

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