Digitale Presseschau 10/2012

Warum werden Videos auf Youtube „viral“? Wie machen Firmen mit „Big Data“ ihr Geld?  Über den klassischen Konflikt zwischen Medien- und Netzpolitik, das Leistungsschutzrecht, Neues vom alten Grabenkampf zwischen Internet und “Gutenberg-Galaxis” und die Forderung nach mehr Transparenz bei Facebook  – dies und mehr in der aktuellen digitalen Presseschau.


Video der Woche

YouTubes „Trendmanager“ Kevin Allocca hat sich Gedanken über die vielen schrägen Videos auf der Plattform gemacht. Für seine Präsentation auf der TEDYouth stellt er vier Gründe vor, warum es nur wenige der unzähligen YouTube-Clips schaffen, sich „viral“ zu verbreiten.

Wie Firmen mit “Big Data” Geld verdienen
Firmen setzen sich täglich mit riesigen Datenmengen auseinander, die von Menschen auf der ganzen Welt produziert werden. Die Ideen und Werkzeuge zur Auswertung dieser Daten müssen jedoch oft erst noch entwickelt werden. Auf FTD.de berichtet Raphael Zelter anlässlich der Cebit, wie Firmen mit diesen Ideen das große Geld machen.

Wer hat Angst vorm Leistungsschutzrecht
Das Leistungsschutzrecht betrifft neben großen Verlagen auch viele kleine. Patrick Breitenbach malt in  verschiedenen Szenarien aus, wie Google und Co. reagieren könnten und welche Auswirkung der Beschluss über ein neues Leistungsschutzrecht noch haben könnte.

Netzpolitik ist nicht Medienpolitik
„Das Internet ändert alles.“ In einem umfangreichen Beitrag beschreiben Bernd Holznagel und Pascal Schumacher von der Uni Münster grundlegende Konflikte zwischen Netz- und Medienpolitik. Sie geben Ratschläge wie man auf die „Netzgemeinde“ zugehen kann, und welche Auswirkungen Urheberrecht, Daten- und Jugendschutz auf diese haben.

Mit Leistungsschutz zurück in die analogen 80er
Das Leistungsschutzrecht befördert die Netz- und Verlagswelt gut 20 Jahre zurück. Anhand einer interessanten Metapher vergleicht Christian Jakubetz in seinem Blog die Medienwelt mit „zwei Planeten“, deren Bewohner sich dadurch auszeichnen, extrem gegensätzliche Sichtweisen zu haben.

Nutzer, kämpft gegen Eure Unmündigkeit
Facebook beherbergt nach eigenen Angaben weltweit 845 Millionen Nutzer. Wäre das Netzwerk ein Staat, würde es gleich nach China und Indien auf der Liste der bevölkerungsreichsten Länder auftauchen. Umso gravierender ist das Problem der fehlenden Transparenz in der Facebook-Politik. Kai Biermann schildert auf Zeit Online, wie ungern der Milliarden-Dollar-Konzern Informationen preisgibt.

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