Pro: Wir brauchen eine untrennbare Einbindung von digitalen Beteiligungswegen auf allen politischen Ebenen. Diese müssen nachvollziehbar gestuft und nach Kriterien der Wirksamkeit qualifiziert sein. |
Jürgen Ertelt | |
| Stephan Eisel | Contra: Das Internet ist kein Erlösungsmedium, das per se demokratischen Ansprüchen genügt. Technikfaszination ohne Demokratiekompetenz führt in die Sackgasse. Wer die Chancen des Internets für Bürgerbeteiligung sinnvoll nutzen will, muss deshalb auch seine Grenzen kennen. |
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Pro: Es ist nur folgerichtig, dass wir über die Nutzung dieser sozialen Netzwerke für die Aufklärung von Straftaten nachdenken. Denn sonst würden wir auf eine wachsende Zahl an potentiellen Hinweisgebern und Zeugen in den Online-Communities verzichten. |
Thomas Heilmann | |
| Dr. Alexander Dix | Contra: Das Internet ist nicht mit dem Steckbrief an der Litfaßsäule vergleichbar. Steckbriefe kann man abnehmen, wenn die verdächtige Person gefasst ist. Das Internet dagegen vergisst nichts. Zudem ist im Internet häufig nicht eindeutig festzustellen, wer den Fahndungsaufruf veröffentlicht hat. |
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Pro: Das Ziel der elektronischen Gesundheitskarte ist es, mit bewährten Techniken die Qualität der Patientenversorgung zu verbessern. Dabei geht es vor allem darum, den Datenschutz und die Datensicherheit zu stärken, nicht zu schwächen. |
Arno Elmer | |
| Dennis Romberg | Contra: Die elektronische Gesundheitskarte verbessert die Qualität der medizinischen Versorgung nicht. Effizienzdenken und Einsparpotenziale standen bei ihrer Entwicklung im Mittelpunkt – statt dem Wohl der Patientinnen und Patienten. |
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Pro: Die Zahl der psychischen Erkrankungen ist in den letzten zehn Jahren geradezu explodiert. Wir brauchen Stresstests nicht nur für Bahnhöfe, Atomkraftwerke oder Banken, sondern auch für die Arbeitsbedingungen in den Unternehmen. |
Annelie Buntenbach | |
| Alexander Cisik | Contra: Das Schlüsselwort muss Eigenverantwortung heißen. Wir müssen wieder lernen, bewusst und eigeninitiativ zu entscheiden, was wir wann und wie tun oder lassen wollen - privat wie beruflich. |
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Pro: Wir möchten niemanden vergrätzen, wir möchten einen klügeren netzpolitischen Diskurs schaffen. Kluge Mitglieder des Deutschen Bundestages werden es als Chance erkennen. |
mbeckedahl | |
| Peter Tauber | Contra: Wenn die Digitale Gesellschaft wirklich etwas erreichen will, dann hätte sie nach einem Format gesucht, das Abgeordnete nicht bloßstellt oder karikiert, sondern man hätte sie mitgenommen. |
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Pro: Es ist sehr gut, dass "Crysis 2" den Preis als bestes deutsches Computerspiel 2012 gewonnen hat. Ein unnötiges Tabu ist gebrochen und hoffentlich endgültig ein Knoten geplatzt. |
Christian Huberts | |
| Wolfgang Börnsen | Contra: Ich halte die Juryentscheidung für falsch. Gewaltspiele, auch wenn sie technisch noch so brillant sind, dürfen nicht mit Steuergeldern honoriert werden. |
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Pro: Der Umgang mit unliebsamen Personen und abweichenden Meinungen ist in der Internet-Gesellschaft allzu oft intolerant. Wer oder was missfällt läuft Gefahr, mit einer Welle von Häme und Abscheu überschwemmt zu werden. |
Patrick Döring | |
| Sebastian Nerz | Contra: Politische Prozesse für die Diskussion zu öffnen, wird neue Betrachtungsweisen in die Politik bringen. Nicht mehr nur einzelne Politiker und ausgewählte Experten oder Lobbygruppen bewerten einen Vorschlag, sondern jeder kann Kritik äußern oder Ideen zur Verbesserung einbringen. |
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Pro: Ziel des Wahl-O-Mat ist es nicht, jemandem die Wahlentscheidung abzunehmen oder einem unentschlossenen Wähler eine politische Meinung aufzuzwingen. Vielmehr wurde er konzipiert, um vor allem jungen Wählern einen schnellen und leicht zugänglichen Überblick zu den wichtigsten Themen und Positionen im Vorfeld einer Wahl zu geben. |
Wolfgang Michal | |
| Julie Rothe | Contra: Ich fürchte, der Wahl-O-Mat fördert eher die politische Entfremdung als dass er ihr entgegenwirkt. Denn die Bundeszentrale für politische Bildung hat die Beantwortung der Fragen generös den zugelassenen Parteien überlassen. Die bpb hat die Böcke zu Gärtnern gemacht.
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Pro: Viele Politiker sehen im Wesen von Social Media und Microblogs hauptsächlich Gefahren und schrecken vor der Nutzung zurück. Ich hingegen möchte auf die Chancen dieser Kanäle sicher nicht mehr verzichten: So bieten diese wie kein anderes Medium die Möglichkeit des Themensettings und der damit verbundenen Einholung eines Meinungs- oder Stimmungsbildes. |
Dorothee Bär | |
| Ansgar Heveling | Contra: Das Internet ist ein Medium, ein Tool, und so sollten wir es auch benutzen. Wir sollten es nicht überhöhen. Das gilt ebenso für Twitter. Denn ganz wie die wörtliche Bedeutung des englischen „tweet“ sagt – es ist nicht mehr als ein „Pieps“. |
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