Pro: Es ist sehr gut, dass "Crysis 2" den Preis als bestes deutsches Computerspiel 2012 gewonnen hat. Ein unnötiges Tabu ist gebrochen und hoffentlich endgültig ein Knoten geplatzt. |
Christian Huberts | |
| Wolfgang Börnsen | Contra: Ich halte die Juryentscheidung für falsch. Gewaltspiele, auch wenn sie technisch noch so brillant sind, dürfen nicht mit Steuergeldern honoriert werden. |
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Pro: Der Umgang mit unliebsamen Personen und abweichenden Meinungen ist in der Internet-Gesellschaft allzu oft intolerant. Wer oder was missfällt läuft Gefahr, mit einer Welle von Häme und Abscheu überschwemmt zu werden. |
Patrick Döring | |
| Sebastian Nerz | Contra: Politische Prozesse für die Diskussion zu öffnen, wird neue Betrachtungsweisen in die Politik bringen. Nicht mehr nur einzelne Politiker und ausgewählte Experten oder Lobbygruppen bewerten einen Vorschlag, sondern jeder kann Kritik äußern oder Ideen zur Verbesserung einbringen. |
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Pro: Ziel des Wahl-O-Mat ist es nicht, jemandem die Wahlentscheidung abzunehmen oder einem unentschlossenen Wähler eine politische Meinung aufzuzwingen. Vielmehr wurde er konzipiert, um vor allem jungen Wählern einen schnellen und leicht zugänglichen Überblick zu den wichtigsten Themen und Positionen im Vorfeld einer Wahl zu geben. |
Julie Rothe | |
| Wolfgang Michal | Contra: Ich fürchte, der Wahl-O-Mat fördert eher die politische Entfremdung als dass er ihr entgegenwirkt. Denn die Bundeszentrale für politische Bildung hat die Beantwortung der Fragen generös den zugelassenen Parteien überlassen. Die bpb hat die Böcke zu Gärtnern gemacht.
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Pro: Viele Politiker sehen im Wesen von Social Media und Microblogs hauptsächlich Gefahren und schrecken vor der Nutzung zurück. Ich hingegen möchte auf die Chancen dieser Kanäle sicher nicht mehr verzichten: So bieten diese wie kein anderes Medium die Möglichkeit des Themensettings und der damit verbundenen Einholung eines Meinungs- oder Stimmungsbildes. |
Dorothee Bär | |
| Ansgar Heveling | Contra: Das Internet ist ein Medium, ein Tool, und so sollten wir es auch benutzen. Wir sollten es nicht überhöhen. Das gilt ebenso für Twitter. Denn ganz wie die wörtliche Bedeutung des englischen „tweet“ sagt – es ist nicht mehr als ein „Pieps“. |
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Pro: Abgeordnetenwatch macht die Demokratie direkter, einfacher und verständlicher. Schließlich handelt es sich bei dem Gros der Anfragen nicht um politische Fangfragen, sondern um ganz konkrete Sachfragen. |
Dr. Volker Wissing | |
| Hans-Joachim Hasemann-Trutzel | Contra: Die Ansammlung individueller Fragen und Antworten schafft ein Mehr an Daten, Verwirrung, Unübersichtlichkeit und Verzerrung. Inhalte werden dadurch nicht überschaubarer, es entsteht dadurch keineswegs ein Mehr an Transparenz, Verständlichkeit oder Teilhabe. |
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Pro: Anonymous ist Protest, eine Art virtuelles Pendant zu den Demonstrationen auf den Straßen unserer Städte. Und ebenso wie diese Demonstrationen etwa den Straßenverkehr behindern, behindert Anonymous mit seinen Aktionen den Datenverkehr: vorübergehend und ohne bleibende Schäden für die Betroffenen. |
Emanuel Schach | |
| Stephan Eisel | Contra: Man kann die Ziele des Internet-Kollektivs „Anonymous“ teilen oder auch nicht, aber seine Methoden sind in der Demokratie inakzeptabel. Die Bewegung nimmt nämlich für sich in Anspruch: Der Zweck heiligt die Mittel. |
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Pro: Ein eigenes Unterrichtsfach ist auch deshalb dringend erforderlich, um Jugendlichen die Fähigkeit zu vermitteln, wie mit Cybermobbing effektiv umzugehen ist. |
Dr. Alexander Dix | |
| Dr. Bernd Althusmann | Contra: Ein eigenständiges Fach Medienbildung wäre kontraproduktiv: Es geht nicht darum, ein neues Fach obendrauf zu satteln - es geht darum, anders und verstärkt mittels Medien zu lernen. |
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Pro: Die Informatik ist bereits erheblich fortgeschritten, so dass sie guten Gewissens in Aussicht stellen kann, Online-Wahlsysteme zu entwerfen, die sicherer, durchschaubarer und besser in ihrer korrekten Ausführung kontrollierbar sind als herkömmliche Papier-und-Urne-Wahlen. |
Prof. Dr. Rüdiger Grimm | |
| Prof. Dr. Peter Purgathofer | Contra: Ein grundlegendes Argument gegen die elektronische Stimmabgabe bei geheimen Wahlverfahren – also auch bei Volksabstimmungen – ist für mich die Unmöglichkeit, die Trennung von Stimme und Identität nachvollziehbar und verständlich zu machen. |
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Pro: Ich kann mir sehr gut die Einrichtung des Postens eines Internetministers vorstellen. Wohlgemerkt: nicht die Einrichtung eines Internetministeriums. Ein unnötig aufgeblähter Apparat wäre gerade im schnellen, zukunftsorientierten Bereich Internet kontraproduktiv. |
Jimmy Schulz | |
| Juliane Witt | Contra: Natürlich kann ich mir, da die Auswahl eines solchen Beauftragten nach mindestens einem Jahr einen Stab, eine Behörde, ein Ministerium, drei Pförtner nach sich ziehen würde, eine Reihe potentieller Mitarbeiter vorstellen. Aber es ist das Allerletzte, was wir brauchen. |
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Pro: Selbst in den von Milliarden von Menschen genutzten sozialen Netzwerken ist Privatsphäre eine Illusion, denn der Diensteanbieter kann immer mitlesen, aber auch staatliche Behörden, potenziell sogar die ganze Welt, wie zahllose Datenleaks beweisen. |
Sebastian Westermayer | |
| Peter Schaar | Contra: „Die Privatsphäre ist weg! Machen wir das Beste daraus“ – das ist die Botschaft von Post Privacy. Damit klammern sich die Postprivatisten an die Annahme, dass Daten, die einmal digital erfasst wurden, stets unkontrollierbar seien und öffentlich werden – ob der Betroffene dies wünscht oder nicht. |
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